Impressionen Traumgarten Festival mit Shiregreen

Ein traumhaft schöner Sommerabend lockte nicht nur Musikfreunde aus dem Kreisgebiet sondern auch überregional in den historischen Niemeyergarten. Die vielen Besucher fanden unter dem einzigartigen “Baumkreis” aus alten Hainbuchen ein wunderbar schattiges Plätzchen, um die Musik genießen zu können und sich zu entspannen. Das Hönebach Duo, Corina und Harald, stimmte die Besucher mit hausgemachter Musik auf den Abend ein. Mit Akkordeon und Oboe traten die beiden Hobby-Musiker quasi als “Vorband” auf.

Das Akustik Duo Ida Popetzko, alias Sascha Schmitt und Lukas Bergmann machte den Anfang. Ida präsentierte musikalischn Experimente mit Geige und Akkordeon.

Das Duo Triade bot hochemotionale und auf den Kern reduzierte Lieder. Die Hönebacherin Marisa Linß und Paul Adamaschek präsentierten erstmalig eigene Songs, die im Herbst im Tonstudio auf CD aufgenommen werden. Marisas glockenklare und außerordentlich gefühlvolle Stimme zog mit dem Titel “Halleluja” alle Gäste in den Bann.

Bevor alle Musiker gemeinsam als Shiregreen auf die Bühne traten, bot Klaus Adamaschek, Songwriter und Urheber der Shiregreen Musik  neue und bisher unveröffentlichte Songs. Die Zuschauer konnten sich über Songs wie “Viertel vor drei” oder “Garden of my dreams”, der von diesem Niemeyergarten handelt freuen.

Die Beleuchtung der historischen Hainbuchen bei Einbruch der Dunkelheit sorgte für eine stimmungsvolle Umgebung vom Feinsten. Während der Pausen konnten sich die Gäste kulinarisch stärken. Neben Grillwürstchen und Steaks bot das Team auch vegetarische Gerichte, wie hausgemachte Flammkuchen und Falaffel an.

Die Fachwerk-Freunde-Hönebach organisierten diese Veranstaltung ehrenamtlich. Der Gesamterlös ist für die Renovierung der dringend benötigten Küche im denkmalgeschützten Gebäude gedacht.

Die Fachwerk-Freunde-Hönebach bedanken sich bei allen Besuchern und Helfern dieser Veranstaltung.

Stengel Fotografie

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Traumgarten Festival im Niemeyer-Garten

Traumgarten-Festival in Hönebach

Shiregreen, Triade und Ida Popezko live

                                                                                                     

Die Premiere im letzten Jahr war ein Riesenerfolg, in diesem Jahr wird das Traumgarten-Festival in Hönebach noch bunter und vielfältiger. Mit Shiregreen, Triade und Ida Popezko werden am Samstag, dem 29. Juni 2019, gleich drei Gruppen auf der malerischen Bühne in Niemeyers Garten in Wildeck-Hönebach auftreten. Dazu gibt es kulinarische Angebote für jeden Geschmack. Veranstalter des Liederfestes ist der gemeinnützige Verein „Fachwerk-Freunde-Hönebach e.V.“, der sich für die Erneuerung von Niemeyers Haus und Garten als Treffpunkt engagiert.

Das Musikprogramm startet um 18.00 Uhr mit dem Instrumentalduo „Ida Popezko“, das aus den beiden Vollblutmusikern Sascha Schmitt und Lukas Bergmann besteht. 2018 ist das erste Album „Hallo, wir sind Ida“ erschienen. Nur mit Akkordeon und Geige und mit viel Mut zu musikalischen Experimenten verzaubert Ida Popezko ihr Publikum, die Zuhörer können sich auf ein außergewöhnliches Klangerlebnis freuen.

Um 19.15 Uhr steht dann der Auftritt des Gesangs-Duos Triade auf dem Programm. Die preisgekrönte Sängerin Marisa Linß und Paul Adamaschek an Piano und Gitarre interpretieren romantische Klassiker, Musical-Nummern und Songs von unterschiedlichsten Künstlern wie Leonard Cohen, Ed Sheeran oder John Lennon – einfühlsam, hochemotional und auf den musikalischen Kern der Lieder reduziert. In Hönebach wird es auch erstmals Eigenkompositionen von Triade zu hören geben.

Ab 20.30 Uhr gehört die Bühne dann Shiregreen. Die bekannte Folkformation um den Liedermacher und Sänger Klaus Adamaschek sorgt gerade mit ihrem aktuellen Album „References“ mit Liedern über große Songwriter wie Leonard Cohen, Bob Dylan oder Joan Baez bundesweit für Furore. Aber natürlich gibt es auch den Song „Garden of my dreams“ zu hören, den Klaus Adamaschek eigens für Marisa Linß verfasst hat, der vom Niemeyergarten handelt und dem Hönebacher Traumgarten-Festival seinen Namen gab.

Einlass ist ab 17.00 Uhr. Karten zum Preis von 18 € im Vorverkauf gibt es in Sigrids Lädchen in Hönebach, in der Hoehlschen Buchhandlung in Bebra, der Buchgalerie Berge in Rotenburg, im Musikhaus Döpper in Bad Hersfeld und telefonisch unter

06678 – 619. Veranstalter ist der Verein „Fachwerk-Freunde-Hönebach e.V.“, der sich zudem um eine Bewirtung der Gäste kümmert. Der gesamte Erlös ist für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes bestimmt.

Besuch in Nachbars Garten

Erstmalig führte der Heimatverein, organisiert durch die Naturschutz-Arbeitsgruppe, den Tag der offenen Gartentür in Hönebach. Jeder Gast hatte die Möglichkeit acht Privatgärten zu besuchen. Alle Garten-Wohnzimmer sind so individuell wie ihre Eigentümer. Bereits ab 11.00 Uhr reisten Besucher, sogar aus Gotha und Bad Salzungen an. Viele Gäste radelten nach Hönebach. Am Niemeyerhaus war der zentrale Treffpunkt und jeder Gast bekam einen Flyer mit Karte, sodass die Gärten leicht zu finden waren. Der Rundweg betrug nur etwa 2km. Bei strahlendem Sonnenschein hatte man überall die Möglichkeit eine Pause einzulegen. Ein Gartenquiz fragte die Besucher nach den Entdeckungen in jedem einzelnen Garten. Nachmittags konnte man Kaffee und Kuchen im Niemeyerhaus genießen. Zum Abschluss konnte man sich bei einem Vortrag von Klaus Gärtner über Vielfalt und Naturschutz im natürlichen Garten informieren. Der Heimatverein bedankt sich herzlich bei allen Besuchern und natürlich bei den freiwilligen Helfern und Gartenbesitzern, die durch ihre Arbeit diesen Tag zu einem besonderen Tag werden ließen.

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Die Tunnelhexen auf dem Hessentag in Bad Hersfeld

Wir sind sehr stolz, dass wir die Tunnelhexen beim Hessentagsfestzug vertreten durften. Ein tolles Erlebnis – ein tolles Fest, nicht nur für die Stadt Bad Hersfeld, sondern auch für den gesamten Kreis Hersfeld-Rotenburg. Unser Dank und auch unser Lob gilt dem gesamten Organisationsteam und allen Helfern und Teilnehmern am Hessentag 2019.

Wir hatten jede Menge Spaß beim Festzug. Besonders haben wir uns über den großen Anklang der Zuschauer gefreut, die uns mit viel Zwischenapplaus belohnten.

Unser Thema:  Brautzug um etwa 1900 mit Brautwagen, auf dem sich die Mitgift der Braut befand.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

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Besuch in Nachbars Garten

Acht Hönebacher Privatgärten öffnen am 23.06.2019 von 11.00 bis 18.00 Uhr ihre Pforten. Die Gastgeber bieten kleine Häppchen und Erfrischungen an. Bei einem Rundgang (ca. 2km) können Sie Privatgärten mit vielen Besonderheiten besuchen. Freuen Sie sich auf einen Wohngarten, ein grünes Wohnzimmer, ein Wohlfühlgarten, ein naturnaher Garten, eine Kunstscheune mit altem Obstgarten, ein Bauerngarten, ein Familiengarten und ein Freizeitgarten mit Schwimmteich.


Beim Gartenquiz kann jeder Teilnehmer gewinnen:

1. Prei:s ein Gutschein von Gartenbau Renner über 50 Euro

2. Preis: Gutschein über 30 Euro in Sigrids Lädchen

3. Preis: Gutschein über 20 Euro von Biolandhof Eimer

Zentraler Ausgangspunkt Niemeyerhaus, Bahnhofstraße 4

Ab 15.00 Uhr Kaffee und Kuchen im Niemeyerhaus, Bahnhofstraße 4


17.15 Uhr Vortrag “Lebensraum Garten” im Niemeyerhaus


Die Arbeitsgruppe Naturschutz des Heimatvereins 700 Jahre Hönebach e.V. lädt alle Interessierten herzlich ein.

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Sortiert Ihr Euren Müll richtig?

Kritik vom Entsorger: Biomüll wird immer öfter falsch sortiert

HNA von 1./2. Mai 2019

Gelbe Karte als Verwarnung: Christian Lux, Mitarbeiter des Müllabhol-Zweckverbandes Rotenburg (MZV), mit einem Hinweiszettel für falsch befüllte Biotonnen, hier auf dem MZV-Gelände in Bebra.
Gelbe Karte als Verwarnung: Christian Lux, Mitarbeiter des Müllabhol-Zweckverbandes Rotenburg (MZV), mit einem Hinweiszettel für falsch befüllte Biotonnen, hier auf dem MZV-Gelände in Bebra.© Sebastian Schaffner

In den Biotonnen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg landet zunehmend Müll, der dort nicht hineingehört. Die Müllverbände warnen vor höheren Kosten.

Die jährliche Menge der falsch eingeworfenen Abfälle beläuft sich allein im Zuständigkeitsbereich des Abfallwirtschafts-Zweckverbands (AZV) auf mittlerweile rund 400 Tonnen. Das entspricht dem Gewicht von 35 Linienbussen.

Die Fehlbefüllungen, vor allem Plastikmüll, stellt den AZV, der für den Müll von 17 Kommunen im Kreis zuständig ist, vor immer größere Probleme. Auch beim Müllabhol-Zweckverband Rotenburg (MZV), der sich um den Abfall in Bebra, Rotenburg und Ronshausen kümmert, ist das Problem omnipräsent. Jetzt droht auch noch Ärger mit der Entsorgerfirma Kommunalservice Hans Vornkahl GmbH aus Herbsleben (Thüringen), die den eingesammelten Biomüll sowohl von der Deponie in Ludwigsau, als auch auf dem MZV-Gelände in Bebra abholt.

„Wenn wir weiterhin so viele Fremdstoffe im Bioabfall haben, könnte der Entsorger im schlimmsten Fall unseren Vertrag kündigen“, warnt AZV-Geschäftsführer Jörg Goßmann. In dem Vertrag mit Vornkahl ist der Anteil der sogenannten Störfälle im Bioabfall festgeschrieben. Demnach dürfen maximal zwei Prozent aus Fremdstoffen bestehen. „Da liegen wir mit bis zu fünf Prozent momentan weit drüber“, räumt Goßmann ein. Hans Vornkahl, Geschäftsführer der Entsorgungsfirma, sagt auf Anfrage unserer Zeitung, dass bei Proben des aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg abgeholten Biomülls zuletzt ein erhöhter Störstoffanteil aufgefallen sei: „Teilweise hatte der Abfall eine so schlechte Qualität, dass wir daraus keinen Kompost mehr machen konnten.“ In solchen Fällen müsste die Firma den Abfall kostenpflichtig als Sondermüll entsorgen lassen. „Irgendwann kommen wir an einen Punkt“, sagt er, „an dem wir diesen Bioabfall nicht mehr annehmen.“

Um das zu vermeiden, kündigt der AZV nun an, verstärkt Haushalte in die Pflicht zu nehmen, deren Mülltonnen falsch befüllt sind. 

Gelbe Karte für Müllsünder

Für Müllsünder wird es künftig unangenehmer: Der Abfallwirtschafts-Zweckverband Landkreis Hersfeld-Rotenburg (AZV) geht nun gezielt gegen Haushalte vor, die ihre Tonnen falsch befüllen. „Wer seine Biotonne falsch befüllt, erhält jetzt sprichwörtlich die gelbe Karte“, sagt AZV-Geschäftsführer Jörg Goßmann. 

Stellen Mitarbeiter des Müllverbandes beim Leeren der braunen Behälter fest, dass sich Plastik oder andere Fremdstoffe im Bioabfall befinden, hinterlassen sie ein gelbes Infoblatt an der Tonne mit dem Hinweis, dass sie falsch befüllt wurde und beim nächsten Mal nicht mehr geleert wird. „Im Wiederholungsfall gibt’s die rote Karte, dann bleibt die Tonne stehen“, sagt Goßmann. Letzlich würde der nicht sauber sortierte Bioabfall als Restmüll abgefahren – das kostet zusätzlich. 

Zudem wird Außendienstmitarbeiter Dieter Claus das persönliche Gespräch vor Ort suchen, falls Mülltonnen mehrfach falsch befüllt werden. Ziel sei es, den Anteil der Störstoffe, also beispielsweise Alufolie im Biomüll, möglichst schnell zu verringern. Hintergrund ist der Vertrag mit der Entsorgungsfirma Kommunalservice Hans Vornkahl GmbH aus Herbsleben (Thüringen), das den Bioabfall aus dem Kreis abnimmt und dann zu Kompost verarbeitet. In dem Vertrag ist der maximale Anteil von Störstoffen auf zwei Prozent festgelegt. Dieser Anteil liegt laut AZV derzeit bei bis zu fünf Prozent. Das entspricht bei jährlich 8000 Gewichtstonnen Bioabfall allein im Bereich des AZV rund 400 000 Kilogramm. „Es muss im Interesse aller Bürger sein, dass wir unseren Vertrag erfüllen“, sagt Goßmann, „sonst wird die Entsorgung künftig teurer, was wir wiederum auf die Bürger umlegen müssten.“ Nachdem Vornkahl den AZV über den zu großen Störstoffanteil informiert hatte, begrüßt der Entsorger nun die Ankündigung, künftig gezielter gegen Fremdstoffe im Bioabfall vorzugehen. „Wir haben den Eindruck, dass sich jetzt was tut“, sagt Geschäftsführer Hans Vornkahl.

Eines der größten Probleme in den Biotonnen, da sind sich Müllverbände und Entsorger einig, sind speziell für die Biotonne entwickelte und kompostierbare Plastikbeutel. „Viele Menschen kaufen diese Beutel in guter Absicht“, sagt Goßmann, „sie haben in der Biotonne aber nichts verloren.“ Bio-Plastikbeutel müssen sich laut Europäischer Norm nach drei Monaten zu 90 Prozent zersetzt haben. So viel Zeit haben die Bakterien im Kompostierwerk aber nicht. Die Rottedauer dort beträgt meist nur wenige Wochen. „Der Entsorger kann mit dem Abfall nichts anfangen und wertet die Beutel, wie ganz normale Plastiktüten, als Störstoff“, sagt Goßmann. 

Der AZV ist für den Müll von rund 29 000 Haushalten in 17 Kreiskommunen zuständig. Lediglich Bebra, Ronshausen und Rotenburg (insgesamt rund 10 000 Haushalte) entsorgen ihren Abfall beim Müllabhol-Zweckverband Rotenburg (MZV) mit Sitz in Bebra. 

Kontrolle seit August

Dort steht das Biomüll-Problem schon länger auf der Tagesordnung. „Wir haben bereits im August damit begonnen, die Tonnen aufgrund der erhöhten Störstoffproblematik zu kontrollieren“, sagt MZV-Geschäftsführer Bernhard Skolik. Damals habe der Müllverband, der Fehlbefüllungen ebenfalls erst per gelber Karte anmahnt und im Wiederholungsfall die Tonne ungeleert lässt, sieben Prozent der Biotonnen wegen Fehlbefüllungen stehengelassen – vor allem in Gegenden mit Mehrfamilienhäusern. „Nachdem wir die Bürger auf unsere Kontrollen aufmerksam gemacht haben, ging der Anteil der Fehlbefüllungen erfreulicherweise signifikant zurück“, sagt Skolik. Im Dezember habe der Anteil bei unter einem Prozent gelegen. „Ein Großteil der Bürger hat für die Kontrollen auch Verständnis“, so Skolik. 

Er kann zwar verstehen, dass der Entsorger aus Thüringen auf die Zwei-Prozent-Vereinbarung pocht. „Ich sehe aber grundsätzlich auch die Entsorger in der Pflicht, ihre Sortierungsanlagen aufzurüsten.“ Es könne nicht sein, dass das Problem mit den Fremdstoffen am Ende einseitig auf die Bürger abgewälzt werde.

Was in die Biotonne gehört und was nicht

Das darf rein: Küchenabfälle (Essensreste, Backwaren, Fleischabfälle, Obst- und Gemüsereste, Kaffeefilter und Teebeutel), Grünabfälle (Gras- und Heckenschnitt, Topfpflanzen, Schnittblumen), Kompostierbare Abfälle (Küchenkrepp, Papierreste, Pappreste, Servietten).

Das darf nicht rein: Plastiktüten und Biokunststoffbeutel, Kleintier- und Katzenstreu, Staubsaugerbeutel, Windeln und Hygieneartikel, Zigarettenkippen, Asche, Kunststoffe, Verbundstoffe und Holz, Bauschutt, Steine, Blumentöpfe. 

1. Mai- Volkswandern

Traditionell richtete die Vereinsgemeinschaft Hönebach am 1. Mai einen Volkswandertag aus. Die Bewirtung am Start- und Zielpunkt wechselt jährlich zwischen den verschiedenen Vereinen. In diesem Jahr übernahm die Bewirtung der Heimatverein 700 Jahre Hönebach e.V.

Der Vorstand entschied, die Bewirtung im Niemeyerhaus in der Hönebacher Ortsmitte durchzuführen, damit auch diejenigen, die nicht mitwandern können, am Nachmittag zum Kaffeetrinken kommen können.

Bereits am frühen Morgen vor 8.00 Uhr startete der erste Wanderer. Besonders freuten wir uns über die zahlreichen Teilnehmer, die sich zur Wanderung anmeldeten. So kamen große Gruppen aus Bebra, Cornberg, Bad Hersfeld und Rasdorf . Alle begeistert vom Ambiente im Niemeyerschen Garten und auch beim Kaffeetrinken im Haus. Der älteste Teilnehmer, sowie die jüngste Teilnehmerin und die größten Wandergruppen wurden besonders gewürdigt und erhielten einen Preis.

Der Heimatverein Hönebach bedankt sich herzlich bei allen Besuchern und Wanderern sowie auch besonders bei allen Helfern. Es war ein schöner Tag mit vielen guten Gesprächen.


Traditionelles Volkswandern am 01. Mai 2019

in Wildeck- Hönebach – …machen Sie sich auf die Socken

Start und Ziel: Niemeyerhaus, Bahnhofstr. 4

Startzeit: 8.00 Uhr bis 9.30 Uhr

Wanderstrecke: 12,5 km

Auszeichnung: Wanderschuh des Hessischen Turnverbandes

Veranstalter: Vereinsgemeinschaft Hönebach

Der älteste und der jüngste Teilnehmer sowie die größte auswärtige Wandergruppe erhalten einen Preis.

Für das leibliche Wohl sorgt mit Kaffee und Kuchen sowie Steaks/Bratwürstchen der Heimatverein-700 Jahre Hönebach e.V.

Der Kegelverein Hönebach feiert sein 50-jähriges Jubiläum

Boden wert schätzen

Hönebacher wehren sich gegen Landaufkäufer

Aufgrund der Versuche eines Unternehmers, möglichst viel landwirtschaftliche Fläche anzukaufen, haben sich 2016 in Hönebach private Landeigentümer zusammengeschlossen, um zu ermitteln, welche Möglichkeiten es gegen die Landnahme gibt. Beraten wurden sie dabei von Henning Eulert, Fachanwalt für Agrarrecht aus Göttingen.

Im nächsten Schritt wurde ein Arbeitsteam gewählt, das die Vermarktungsmöglichkeiten von Hönebacher Acker- und Grünland ermitteln sollte. Da in Hönebach keine Flurbereinigung durchgeführt worden ist, stellt es hier für die meisten Eigentümer mit wenigen, oftmals kleinen Flächen eine Schwierigkeit dar, allein einen passenden Pächter zu finden. Die änderte sich, als sich die Eigentümer zusammenschlossen und dadurch größere zusammenhängende Schläge entstanden, die nun auch wieder für die Landwirte interessant waren. Es wurden Kriterien erarbeitet, nach denen die Flächen verpachtet werden sollten. Viele Flächen waren über Jahrzehnte bewirtschaftet worden ohne dass die Eigentümer dafür Pacht erhalten hatten. Kriterien wie “bienenfreundliche Bewirtschaftung”, kein “Spritzen”, keine Ausbringung von Klärschlamm und Gülle nur aus eigenen Betrieben waren den Eigentümern wichtig. Ein Bieterverfahren mit den Landwirten der näheren Umgebung wurde durchgeführt. Brigitte Siebert, selbst Eigentümerin, wurde als Vertrauensperson gewählt und nahm die Gebote in verschlossenen Umschlägen entgegen.

Über 75 Hektar Acker- und Grünland konnten auf diese Weise in geregelte Pachtverträge überführt werden. Wichtig war dabei allen Beteiligten, dass keine Vorfestlegung stattfand. Jeder Eigentümer entschied selbst, mit wem er Verträge abschließt. Auf diese Weise konnten viele Eigentümer davon abgehalten werden, ihre Flächen zu verkaufen und den eigenen Boden wieder besser wert zu schätzen.

Seit dem vergangenen Herbst werden die Flächen nun überwiegend von ortsansässigen Betrieben oder Betrieben der näheren Umgebung statt von einem Großbetrieb landwirtschaftlich genutzt. So ist wieder Vielfalt in die Hönebacher Gemarktung eingekehrt.

Das ehrenamtliche und kostenlose Bodenmanagement für die Hönebacher Landeigentümer wird fortgesetzt. Ansprechpartner und Vertrauensperson für alle Kauf- und Verkaufs-, Pacht- und Verpachtungswünsche ist Brigitte Siebert, Tel. 06678-528.

Nächste Termine

19.-21.07.2019 Sportwochenende ESV Hönebach

01.07.-11.08.2019 Sommerferien

09.-12.08.2019 Kirmes Hönebach

17.08.2019 Jubiläumsturnier Kegelverein Hönebach

06.09.2019 Königsschießen Schützenverein

07.09.2019 Proklamation Schützenkönig

08.09.2019 Platzkonzert Obersuhler Blasmusik im Niemeyergarten, Bahnhofstraße

22.09.2019 Kaffeetrinken bei Niemeyers

 

 

 

 

 

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